EMOChina Newsletter | Ausgabe 08/16

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie die neue Ausgabe des monatlich, im Rahmen des EMOChina Projekts der German Industry and Commerce Greater China Beijing, erscheinenden Newsletters mit ausgewählten Pressemeldungen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt dient der Unterstützung von deutschen Unternehmen beim Aufbau von Kooperationen und Handelsbeziehungen im Bereich der Elektromobilität in China.

Durch unseren Pressespiegel informieren wir Sie über neue Produktfelder, Wachstumschancen sowie Rahmenbedingungen auf dem chinesischen Markt für Elektromobilität. Unser Team recherchiert täglich nach aktuellen Presseberichten, wählt die relevanten Beiträge aus und bereitet diese thematisch und in kompakter Form für Sie auf.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!



In dieser Ausgabe: 

NEUE STANDARDS UND REGULARIEN

1. Mehr als 60.000 NEVs im ersten Halbjahr in Peking verkauft

2. Massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur in Peking

3. IEC veröffentlicht technische Spezifikationen für Batteriewechselsysteme

 

MARKTDATEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN

4. McKinsey-Studie: China führend bei der Herstellerindustrie

5. China plant 500.000 elektrisch betriebene Logistikfahrzeuge im Jahr 2020 

 

INNOVATIVE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN

6. Erste NEV-Solarladestation in Shanghai errichtet

 

PROJEKTE UND KOOPERATIONEN

7. Siemens und BAIC BJEV starten Produktion von NEV-Antriebssystemen in Changzhou

8. BMW führt neuen Plug-in-Hybrid-SUV in China ein

 

 

NEUE STANDARDS UND REGULARIEN

 

1. Mehr als 60.000 NEVs im ersten Halbjahr in Peking verkauft

In der ersten Jahreshälfte 2016 wurden in der Stadt Peking mehr als 60.000 New Energy Vehicles (NEVs) abgesetzt - ein Zuwachs von 26.000 verkauften Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von den für dieses Jahr zur Verfügung stehenden Anmeldelizenzen für NEVs wurden bereits 73% im ersten Halbjahr ausgeschöpft. Für Unternehmen in Peking stehen im Rahmen der staatlichen Regelungen insgesamt bis zu 3.000 Registrierungen für Elektrofahrzeuge im Jahr zur Verfügung, pro Unternehmen können bis zu fünf Fahrzeuge zugelassen werden. Bisher wurde dieser Rahmen voll ausgenutzt. Um den wachsenden Ladebedarf zu decken, wurden in der Hauptstadt in der ersten Jahreshälfte darüber hinaus rund 35.000 Ladesäulen neu eingerichtet, davon mehr als 25.000 Säulen für die private und 6.000 für die öffentliche Nutzung.

Niu Jinming, Direktor des Beijing New Energy Vehicle Development Promotion Center, erklärte, dass NEVs im öffentlichen Bereich in Peking hauptsächlich im Nahverkehr in Form von Elektrobussen eingesetzt werden. Diese sind beispielsweise auf den Hauptverkehrsrouten im Stadtzentrum sowie in den Schlüsselregionen Huairou, einer Vorstadt im Norden von Peking, sowie im Bezirk Daxing im Süden, im Einsatz. Im Rahmen eines Pilotprojektes führte die Pekinger Stadtregierung in der ersten Hälfte des Jahres im Stadtzentrum sowie in einigen Vororten zusätzlich mehr als 3.300 reine Elektrotaxis ein. Außerdem wurden im ersten Halbjahr rund 8.700 NEVs im Bereich Car-Sharing eingesetzt. Diese Zahl soll bis Ende des Jahres noch auf mehr als 10.000 Fahrzeuge ansteigen.

Unter anderem zur Förderung der Sicherheit der NEVs im öffentlichen Bereich hat die Regierung in Peking bereits vor fünf Jahren damit begonnen, eine Informations- und Serviceplattform einzurichten, über die beispielsweise die Betriebsstände von Batterien sowie weitere technische Daten von Elektrobussen, E-Taxis und elektrischen Logistikfahrzeugen über den Einsatz von On-Board-Units erfasst und analysiert werden können. Die gesammelten Daten geben Aufschluss über die elektronische Steuerung der Fahrzeuge und sollen so Probleme wie beispielsweise einen plötzlichen Batterieausfall während der Nutzung verhindern.

Quelle: d1ev (28.07.2016) 

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2. Massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur in Peking

Laut Aussagen der Beijing Electric Power Corporation sollen im Rahmen des im Frühjahr veröffentlichten 13. Fünfjahresplans (2016-2020) im Bezirk Tongzhou im Osten von Peking rund 90 Ladestationen sowie 10.400 Ladesäulen entlang der Verbindungsautobahnen zwischen dem Stadtzentrum und dem Außenbezirk eingerichtet werden. Die neuen Ladesäulen sollen dabei in einem Abstand von höchstens zwei Kilometern voneinander entfernt stehen. Darüber hinaus entwickelt sich Tongzhou aktuell zu einem Zentrum der Elektromobilitätsbranche in der Region. Mehrere Elektroautomobilhersteller sowie Händler siedeln sich derzeit in dem Bezirk an. 

Auch im Stadtzentrum von Peking sowie in weiteren Bezirken wird die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut. Im Rahmen des Plans zur Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Peking von 2016 bis 2020, den die Pekinger Entwicklungs- und Reformkommission bereits im April dieses Jahres veröffentlichte, entstanden bis Ende 2015 bereits fünf Ladestationen sowie rund 21.000 Ladesäulen. An öffentlich genutzten Plätzen und Einrichtungen wie beispielsweise Bürogebäuden, Autobahnraststätten, Parkplätzen oder Tankstellen, wurden im Jahr 2015 rund 5.000 Ladesäulen eingerichtet. Insgesamt soll innerhalb der sechsten Ringstraße ein dichtes Ladenetz entstehen, bei dem Ladesäulen maximal fünf Kilometer voneinander entfernt stehen.

Um einen zukünftigen Ladebedarf von rund 600.000 New Energy Vehicles in Peking decken zu können, plant die Stadtregierung bis zum Jahr 2020 einen weiteren massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur. So nennt der neue Fünfjahresplan noch weitere Schlüsselregionen in Peking. Zusätzlich zum Stadtgebiet soll auch in Tongzhou, in der Economic and Technical Development Area Yizhuang südöstlich von Peking sowie in der Stadt Yanqing nördlich von Peking, in der die Olympischen Winterspiele im Jahr 2022 stattfinden werden, in Zukunft alle 900 Meter eine Ladesäule zur Verfügung stehen.

Quelle: Beijing News (08.08.2016)

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3. IEC veröffentlicht technische Spezifikationen für Batteriewechselsysteme

Mitte Juli veröffentlichte die International Electrotechnical Commission (IEC) den ersten Teil der technischen Spezifikationen (TS) für Batteriewechselsysteme für New Energy Vehicles (NEVs). Sie geben einen Überblick über den Einsatz von Batteriewechselsystemen im Bereich Elektromobilität und dienen als Vorstufe zu internationalen Standards, um einheitliche Regularien für Batteriewechselsysteme von NEVs einzuführen. Sie sollen außerdem zu einer weiteren Vereinheitlichung im Hinblick auf den generellen Aufbau sowie einer Klassifikation von Batteriewechselsystemen beitragen. 

Die technischen Spezifikationen wurden unter anderem von der chinesischen NARI Group Corporation, dem größten chinesischen Anbieter von Energieversorgungsanlagen, erarbeitet. Das Unternehmen mit Sitz in Nanjing wurde in den 1970er Jahren vom Nanjing Automation Research Institute (NARI) gegründet. Die NARI Group Corporation nahm bei der Festlegung der Spezifikationen eine maßgebende Position ein. So wurden bestimmte Kriterien für Definitionen von Batteriewechselsystemen und -stationen von dem Nanjinger Unternehmen gemeinsam mit Experten der Elektromobilitätbranche der größten Automobilnationen, darunter auch die USA, Deutschland und Frankreich, erarbeitet. China beantragte die Einführung von technischen Spezifikationen für Batteriewechselsysteme bereits im August 2013 bei der IEC mit dem Ziel, den eigenen Einfluss auf die weltweite Batteriebranche im Bereich NEVs zu erhöhen. 

Quellen: State Grid Cooperation of China (21.07.2016), IEC (07.2016)  

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MARKTDATEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN

 

4. McKinsey-Studie: China führend bei der Herstellerindustrie

Seit 2010 analysiert und vergleicht die Unternehmensberatung McKinsey mit ihrem sogenannten Electric Vehicle Index (EVI) die Positionen der 14 wichtigsten Länder auf dem Elektromobilitätsmarkt, darunter auch Deutschland, China, Norwegen, Japan und die USA. Neben der allgemeinen Nutzung und Verbreitung von Elektrofahrzeugen wird auch die Herstellerindustrie der jeweiligen Länder untersucht. 

China schafft es laut den Ergebnissen vom Juli in diesem Jahr zum ersten Mal an die Spitze der Herstellerländer für Elektrofahrzeuge und steht damit vor Japan, Deutschland und den USA. Bei der Bewertung wurden Faktoren wie der aktuelle und zukünftige Anteil an der weltweiten Produktion von Elektrofahrzeugen sowie wichtiger Komponenten wie Elektromotoren und Batterien herangezogen. Nicolai Müller, Seniorpartner bei McKinsey, erklärt das Ergebnis mit der systematischen Unterstützung durch die chinesischen Behörden und staatlichen Fördergeldern, die dazu eingesetzt werden, Elektrofahrzeuge unter chinesischen Konsumenten attraktiv zu machen. Finanzielle Anreize und Zulassungsvorteile hätten dazu geführt, dass allein im letzten Quartal des vergangenen Jahres mehr als 100.000 New Energy Vehicles (NEVs) verkauft wurden. Auch die Modellvielfalt spiele laut Müller eine wichtige Rolle: In China würden rund 60 E-Modelle angeboten, in Deutschland dagegen vergleichsweise nur 40 Fahrzeugmodelle.

Beim Anteil der Elektromobilität am Gesamtmarkt führt hingegen Norwegen. Danach folgen die Niederlande und Frankreich. China belegt Platz vier mit einem Marktanteil von 1,1%. Deutschland liegt auf Rang acht mit einem Anteil von 0,7%, hinter Großbritannien und den USA und rückt durch die Einführung der Kaufprämie für E-Autos in der Gesamtbetrachtung der Marktgröße und der Rahmenbedingungen um zwei Plätze nach vorne.

Laut Müller verfügen die deutschen Hersteller aber weiterhin über eine gute Ausgangsposition, so dass Deutschland mittelfristig zum führenden Produktionsstandort für NEVs werden könnte. Der Experte geht davon aus, dass im Jahr 2021 gut ein Drittel aller neuen NEVs von deutschen Herstellern produziert werden würde. Damit würde das Land mit über 1,3 Millionen produzierten Elektrofahrzeugen nach der Hochrechnung von McKinsey vor den USA und China mit jeweils rund 850.000 Fahrzeugen liegen. 

Quellen: McKinsey (07.2016), Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) (08.08.2016)

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5. China plant 500.000 elektrisch betriebene Logistikfahrzeuge im Jahr 2020

Laut Statistiken des Ministry of Industry and Information Technology wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres chinaweit rund 110.000 New Energy Vehicles (NEVs) produziert, darunter knapp 2.800 Logistik-Elektrofahrzeuge. Während sich die Produktionsmenge von NEVs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das 1,2-fach erhöhte, stieg die produzierte Menge an Logistik-NEVs um das 1,1-fache an.

Das chinesische NEV-Onlineportal evpartner.com verglich kürzlich die Kosten von Logistik-NEVs mit herkömmlichen Logistikfahrzeugen. Beispielsweise liegen laut evpartner die Nutzungskosten, bestehend aus Antriebs- und Instandhaltungskosten, bei einem herkömmlichen Logistikfahrzeug auf einer Fahrstrecke von 150.000 Kilometern bei rund 155.000 Yuan, während die Kosten auf gleicher Strecke bei einem Elektro-Logistikfahrzeug lediglich 80.000 Yuan ausmachen würden. Auch die Kosten, die für den reinen Antrieb eines Fahrzeugs entstehen, sind bei Logistik-NEVs geringer: Auf einer Strecke von 100 Kilometern werden 15 Kilowattstunden Energie benötigt, was Kosten in Höhe von neun Yuan verursacht. Ein herkömmlich betriebenes Kraftfahrzeug verbrauche im Vergleich dazu auf 100 Kilometern mindestens neun Liter Treibstoff, was Kosten von rund 60 Yuan entspricht. 

Neben diesen Kostenvorteilen werden Logistik-NEVs zusätzlich durch die jeweiligen Lokalregierungen gefördert. Die Pekinger Stadtregierung beispielsweise plant vermehrt Logistik-NEVs im Lieferdienst einzusetzen, um ein umweltfreundlicheres Zustellsystem zu etablieren. Die Stadtregierungen der westlichen Metropole Chongqing und der südlich von Peking gelegene Hafenstadt Tianjin subventionieren den Verkaufspreis von Logistik-NEVs zusätzlich in gleicher Höhe wie die Zentralregierung. Auf der südlichen Insel Hainan soll der Anteil der NEVs an logistisch genutzten Fahrzeugen mindestens 50% betragen. 

Experten zufolge soll die Anzahl der abgesetzten Elektro-Logistikfahrzeuge in China im Jahr 2017 auf 150.000 bis 200.000 Fahrzeuge ansteigen. Bis 2020 soll sich die Anzahl dann weiter auf 500.000 Fahrzeuge erhöhen und in den darauffolgenden fünf Jahren jedes Jahr jeweils um weitere 50% zunehmen.

Quelle: evpartner.com (22.07.2016)

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INNOVATIVE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN

 

6. Erste NEV-Solarladestation in Shanghai errichtet

Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern wurde die erste Solarladestation für Elektrofahrzeuge in Shanghai im August im nordöstlichen Bezirk Yangpu errichtet. Die Ladestation besteht aus Photovoltaik-Modulen, die die gewonnene Sonnenergie in elektrische Energie umwandeln, die dann in Akkumulatoren für das Beladen von New Energy Vehicles (NEVs) gespeichert wird. Laut dem Ladestationsbetreiber Shanghai Kuku Network Technology könne die solarbetriebene Ladestation die gleiche Leistung wie eine herkömmliche Ladestation erbringen. Eine vollständige Beladung eines reinen Elektrofahrzeuges würde so rund dreieinhalb Stunden in Anspruch nehmen. Laut einem Unternehmensvertreter könne eine Solarladestation eine Kapazität von rund 10 Kilowatt und durchschnittlich 40 Kilowattstunden Strom pro Tag erzeugen. Die Speicherkapazität der Akkumulatoren soll den Energiebedarf von 10 NEVs gleichzeitig abdecken können. Für potenzielle Probleme der neuen Solarladestation, wie etwa einen Energiemangel bei zu hoher Auslastung, hat der Ladestationsbetreiber bestimmte Vorkehrungen getroffen, und setzt beispielweise sogenannte Mobile Power Packs (MPP) ein, vergleichbar mit Powerbanks für Mobiltelefone. 

Die Vorteile einer Solarladestation liegen in einem geringeren Platzbedarf, einer relativ kurzen Bauzeit sowie geringeren Kosten zur Energiegewinnung. Durch die Kombination von Photovoltaik, Energiespeicherungstechnik und kontrollierbarer Energiefreisetzung über Akkumulatoren ist es möglich, den Strombedarf von herkömmlichen Ladestationen in der Umgebung während der Hauptverkehrszeit effektiv zu reduzieren. Für die Zukunft plant die Regierung des Bezirks Yangpu noch weitere Solarladestationen aufzubauen. Durch den Einsatz von Solarladestationen soll auch ein Beitrag zum Umweltschutz und zur Emissionsreduktion geleistet werden.  

Quelle: Shanghai Environment Online (10.08.2016) 

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PROJEKTE UND KOOPERATIONEN

 

7. Siemens und BAIC BJEV starten Produktion von NEV-Antriebssystemen in Changzhou

Bereits seit 2014 kooperieren der chinesische Elektroautomobilhersteller BAIC BJEV und Siemens im Bereich Antriebssysteme für New Energy Vehicles (NEVs) und gründeten das Joint Venture Beijing Siemens Automotive E-Drive System Changzhou (BSAES). Das Gemeinschaftsunternehmen nahm im Juli in der Wujin High-Tech Industrial Development Zone in der südchinesischen Stadt Changzhou die Serienproduktion von umweltfreundlichen elektrischen Antriebslösungen für den chinesischen Markt auf. Als Jahresproduktionskapazität ist ein Volumen von mehr als 100.000 Einheiten bis 2020 geplant.

Die Produktion der neuen Antriebssysteme soll auf zwei automatisierten Fertigungsstraßen laufen, die nach dem Lean Production-Konzept aufgebaut und in Anlehnung an die Strategie Industrie 4.0 weitestgehend digitalisiert sind. Durch den Einsatz eines speziellen Fertigungsmanagementsystems soll der Produktionsprozess optimiert werden. BAIC BJEV und Siemens wollen außerdem ihre Zusammenarbeit im Bereich der Hochspannungsantriebstechnik weiter ausbauen und auch im Hinblick auf Verbesserungen bei der Laufruhe des Motors weiter forschen. Durch die Zusammenarbeit erhoffen sich Siemens und BAIC BJEV außerdem, die Entwicklung der NEV-Branche in China weiter voranzutreiben und darüber hinaus auf diesem Wege einen Beitrag zu einem verbesserten Umweltschutz zu leisten. 

Quelle: d1ev (28.07.2016), Siemens (09.2015) 

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8. BMW führt neuen Plug-in-Hybrid-SUV in China ein

Basierend auf der für China produzierten Langversion des X1 will BMW in Kooperation mit seinem chinesischen Joint Venture-Partner Brilliance die Submarke Zinoro weiterentwickeln und einen Plug-in-Hybrid-SUV auf dem chinesischen Markt einführen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem rein elektrisch angetriebenen Zinoro 1E, ist der SUV Zinoro 60H ein Plug-in-Hybrid Fahrzeug, das eine elektrische Reichweite von 60 Kilometern zurücklegen kann. Der Wagen soll zusätzlich mit einem 1,5 Liter 3-Zylinder-Motor ausgestattet sein und auch in den Showrooms von BMW präsentiert werden. 

Vor drei Jahren hatte BMW gemeinsam mit Brilliance das rein elektrische Fahrzeug Zinoro 1E in China auf den Markt gebracht. Im vergangenen Jahr liefen laut Erkenntnissen von IHS Automotive noch etwa 500 Einheiten bei Brilliance in China vom Band. Die Produktion des Zinoro 1E soll nun eingestellt werden.

Quelle: Automobil Produktion (02.08.2016) 

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© German Industry & Commerce Greater China | Beijing

Dieser Newsletter erscheint im Rahmen des EMOChina Projekts (Laufzeit: April 2015 bis März 2017) der German Industry & Commerce Greater China Beijing, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Wir informieren einmal im Monat über aktuelle Informationen aus der chinesischen Online Presse zum Thema Elektromobilität in China. Über den Link "weiterlesen" gelangen Sie zur Originalquelle der Meldung.

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