EMOChina Newsletter | Ausgabe 04/2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie die neue Ausgabe des monatlich, im Rahmen des EMOChina Projekts der German Industry and Commerce Greater China Beijing, erscheinenden Newsletters mit ausgewählten Pressemeldungen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt dient der Unterstützung von deutschen Unternehmen beim Aufbau von Kooperationen und Handelsbeziehungen im Bereich der Elektromobilität in China.

Durch unseren Pressespiegel informieren wir Sie über neue Produktfelder, Wachstumschancen sowie Rahmenbedingungen auf dem chinesischen Markt für Elektromobilität. Unser Team recherchiert täglich nach aktuellen Presseberichten, wählt die relevanten Beiträge aus und bereitet diese thematisch und in kompakter Form für Sie auf.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!




In dieser Ausgabe: 

NEUE STANDARDS UND REGULARIEN

1. Ausgeweitete Unterstützungspolitik für NEVs: Richtlinien für Ladeinfrastruktur von Elektroautos sollen veröffentlicht werden

2. Plan zur Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos durch National Energy Administration angekündigt

3. Beijing: Staatliche Subventionen für importierte NEVs werden geprüft

 

MARKTDATEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN

4. Goldenes Jahr für Elektrofahrzeuge in der Logistikbranche: große Nachfrage und positive Marktperspektiven

5. China: Produktionsmenge von NEVs beträgt 78.500 Stück im ersten Halbjahr 

6. NEV-Absatzzahlen der ersten Jahreshälfte für acht Städte veröffentlicht: Shanghai steht an der Spitze

7. „Big Data“ – Wer kauft und fährt ein Elektroauto in China

 

INNOVATIVE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN

8. Aufbau von Batteriewechselstationen für Elektrotaxis

9. Ladestation in Westchina kombiniert photovoltaische Stromerzeugung mit Stromspeicherung

 

PROJEKTE UND KOOPERATIONEN 

10. Car Sharing von Mini-Elektroautos bedeutet Innovation für den öffentlichen Nahverkehr

11. Beijing: Tankstellen werden zu Ladestationen für Elektrotaxis umgerüstet

 

 

NEUE STANDARDS UND REGULARIEN

 

1. Ausgeweitete Unterstützungspolitik für NEVs: Richtlinien für Ladeinfrastruktur von Elektroautos sollen veröffentlicht werden

Durch die Politik gefördert, entwickelt sich die Branche der New-Energy-Vehicles (NEV) weiterhin positiv. Laut einer Statistik des Ministry of Industry and Information Technology (MIIT) betrug die Produktionsmenge von NEVs von Januar bis Juni in diesem Jahr bereits 78.500 Stück. Die Zahl der Personen, die sich für den Kauf eines Elektrofahrzeuges entschieden haben, stieg ebenfalls in der ersten Jahreshälfte stark an. Vor allem in den Großstädten Beijing und Shanghai wurden von Seiten der Politik Privilegien geschaffen, die als Kaufanreize dienen und Verbraucher von einem Kauf eines Elektrofahrzeugs überzeugten.

Trotz der sich immer positiver entwickelnden Gesamtsituation, besteht jedoch ein Mangel an Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, was sich hinderlich auf die weitere Entwicklung auswirkt. Zwar wurden im Jahr 2014 ca. 90.000 NEVs verkauft, es wurden jedoch nur ca. 30.000 Ladesäulen eingerichtet. Die Regierung sieht es insofern als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, den Ausbau des Ladeinfrastruktursystems voranzutreiben. Um dies zu erreichen, hat die Regierung mehrere Maßnahmen bekannt gegeben, darunter beispielsweise auch die im November 2014 veröffentlichte Auszeichnung von Regionen, die sich in besonderem Maße für die Einrichtung einer Ladeinfrastruktur für NEVs engagieren.

Zwar werden häufig Unterstützungspläne entworfen, aber es fehlt der Branche aktuell noch an einheitlichen Standards. Die National Energy Administration kündigte nun an, im Sommer den Plan „Richtlinien für Ladeinfrastruktur von Elektroautos“ zu veröffentlichen und dadurch weitreichende Handlungsempfehlungen im Hinblick auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur bereitzustellen.

Quelle: Toutiao,16.07.2015 

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2. Plan zur Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos durch National Energy Administration angekündigt

Am 6. Juli 2015 erklärte die National Energy Administration (NEA), dass der entworfene Plan zur Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos noch im Sommer veröffentlicht werden soll. Mit dem ersten Entwurf „Richtlinien für Ladeinfrastruktur von Elektroautos“ wurde bereits im Juni 2014 begonnen. Die Fertigstellung erfolgte Ende letzten Jahres. Um den Entwurf nun um notwendige Erläuterungen zu ergänzen, hat die NEA zusätzlich weitere Handlungsempfehlungen zusammengefasst, die nun gemeinsam veröffentlicht werden sollen. Darüber hinaus soll zukünftig ein Bündnis mit verschiedenen Akteuren aus dem Bereich der Elektromobilität geschlossen werden, dass sich im Besonderen mit der Situation der Ladeinfrastruktur von Elektroautos befasst. Durch die Kombination der schriftlichen Handlungsempfehlungen zusammen mit dem Bündnis, soll die gegenwärtige Situation der Ladeinfrastruktur und die Nutzung von Elektroautos stark verbessert werden, sagte Tong Guangyi, der Vize-Direktor der zuständigen Abteilung der NEA.

Quelle: EVtimes, 07.07.2015

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3. Beijing: Staatliche Subventionen für importierte NEVs werden geprüft

BMW (China) hat kürzlich bei der zuständigen Behörde für Elektromobilität in Beijing den Antrag gestellt, das Elektroautomodell BMW i3 als importiertes New-Energy-Vehicle (NEV) wie Elektroautomodelle von inländischen Anbietern zu behandeln, so dass es ebenfalls in den Genuss staatlicher Subventionen sowie vergünstigter politischer Rahmenbedingungen kommt. Sollte die Bewerbung für BMW erfolgreich sein, würde das Elektroauto BMW i3 mit Subventionen in Höhe von insgesamt 90.000 RMB pro Fahrzeug gefördert. Dies würde gleichzeitig eine Verminderung des Verkaufspreises von 449.800 RMB auf rund 350.000 RMB bedeuten. Der BMW i3 wäre dann das erste importierte Elektroautomodell, das von den lokalen Regierungen und der Zentralregierung der VR China mit Subventionen gefördert würde.  

Neben dem günstigeren Kaufpreis für Verbraucher, hätte diese Maßnahme auch Einfluss auf die Realisierung des Ziels, im Jahr 2017 in Beijing insgesamt 200.000 NEVs zu verkaufen. Bislang ist man von diesem Ziel noch sehr weit entfernt: im Jahr 2014 lag der Absatz in Beijing gerade einmal bei 8.050 NEVs.

Quelle: China NEV Net, 07.07.2015

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MARKTDATEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN

 

4. Goldenes Jahr für Elektrofahrzeuge in der Logistikbranche: große Nachfrage und positive Marktperspektiven

Bereits im Jahr 2014 wurden in der Logistikbranche in weiten Teilen Elektrofahrzeuge eingesetzt. Allein in der nordchinesischen Stadt Tianjin erweiterten vier Logistikunternehmen ihren Fuhrpark um 300 Elektroautos vom Typ „Weiwang 307“. Es zeigt sich, dass vor allem Unternehmen der Logistikbranche verstärkt dazu übergehen, Elektroautos als Hauptfahrzeuge einzusetzen und ihren Fuhrpark umstellen. Auch die China Vegetable Marketing Association berichtet beispielsweise, dass für den Transport und die Auslieferung von Gemüse Elektrofahrzeuge als bevorzugte Verkehrsmittel eingesetzt werden. 

Im Vergleich zu den in China noch verbreiteten Dreiradfahrzeugen oder anderen Kleinkraftlastwagen, die bislang in der Logistikbranche eingesetzt werden, sind Elektrofahrzeuge aufgrund politischer Rahmenbedingungen, wie z.B. keine Fahrbeschränkung, bestimmte Vorteile bei der Nummernschildvergabe, mit positiven Entwicklungsperspektiven ausgestattet. Außerdem werden die Anschaffungskosten der Fahrzeuge durch staatliche Subventionen vermindert, was sich positiv auf das Absatzvolumen auswirkt.

Quelle: Sohu News, 07.07.2015 

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5. China: Produktionsmenge von NEVs beträgt 78.500 Stück im ersten Halbjahr

Einer Statistik des Ministry of Industry and Information Technology (MIIT) zufolge, ist allein im Juni 2015 die Produktionsmenge von New-Energy-Vehicles (NEV) in China um das Dreifache auf 25.000 Stück gestiegen. Die Produktion von Elektroautos verdoppelte sich auf 10.500 Stück, die Produktionsmenge der Plug-In-Hybrid-Autos stieg um das Siebenfache auf 6.663 Stück, im Bereich der Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb stiegen die Zahlen um das Fünffache auf 6.218 Stück. Die Produktion von Plug-In-Hybrid-Nutzfahrzeugen stieg auf 1.645 Stück, was einer Steigerung von fast 150% im Vergleich zum gleichen Monat im Vorjahr entspricht. 

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, stieg die gesamte Produktionsmenge von NEVs in China zwischen Januar und Juni um das Dreifache auf 78.500 Stück an. Wobei allein die Produktion von Elektroautos auf 36.300 Stück anstieg. Die Produktionsmenge von Plug-In-Hybrid-Autos vierfachte sich auf 20.400 Stück, die Anzahl von Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb stieg um das Fünffache auf 15.500 Stück an, und im Bereich der Plug-In-Hybrid-Nutzfahrzeuge wurden 6.406 Fahrzeuge produziert.

Quelle: Cable Abc Net, 14.07.2015

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6. NEV-Absatzzahlen der ersten Jahreshälfte für acht Städte veröffentlicht: Shanghai steht an der Spitze

Vor kurzem haben acht Städte und Provinzen die Verkaufszahlen von New-Energy-Vehicles (NEV) für die erste Jahreshälfte 2015 bekanntgegeben. An der Spitze steht Shanghai, gefolgt von Hefei, Provinzhauptstadt von Anhui in Ostchina, sowie Beijing. 

Shanghai: In der ersten Jahreshälfte ist die Zahl der verkauften NEVs um 888% im Vergleich zum Vorjahr auf 14.547 angestiegen, darunter 10.661 Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge sowie 3.886 Elektroautos. Die Gründe für diese rasante Absatzsteigerung liegen vor allem darin, dass NEVs von der Kennzeichenverlosung ausgenommen, staatlich subventioniert und von politischen Rahmenbedingungen begünstigt werden. Positiv auf die Absatzzahlen hat sich auch die zum 1. Juli in Kraft getretene Regelung ausgewirkt, die den Aufbau von weiteren Ladestationen für NEVs in Shanghai weiter vorantreiben soll. 

Hefei: Bis Ende Juni betrugen die verkauften NEVs in der Stadt Hefei insgesamt 9.656 Stück. Dies entspricht einem nationalen Marktanteil von 4,3% an allen verkauften NEVs. Mehr als 40 Unternehmen sind in Hefei im Bereich NEVs aktiv, die Branche floriert regelrecht. Auch die positiven Auswirkungen auf die Umwelt sind hervorzuheben. Schätzungen des Bureau of Science and Technology der Stadt Hefei zufolge, haben die in Betrieb genommenen NEVs insgesamt eine Reichweite von über 200 Millionen Kilometer erreicht, was umgerechnet dazu geführt haben soll, dass ca. 30 Millionen Liter Kraftstoff eingespart sowie 70.000t Kohlenstoffdioxid, 4.400t Kohlenstoffmonoxid, 450t Stickoxid sowie 180t Kohlenwasserstoff weniger ausgestoßen wurde.  

Neben Shanghai und Hefei konnten auch andere Städte die Absatzzahlen von NEVs steigern. In Beijing lag die Gesamtstückzahl der verkauften NEVs in der ersten Jahreshälfte bei 5.091. 

Als Fazit lässt sich festhalten, dass vor allem in den Großstädten bis zum Jahresende voraussichtlich die geplanten Absatzzahlen erfüllt werden können. In kleineren Städten wird sich die Realisierung der Zielvorgaben als schwierig gestalten. Grund ist vor allem die weniger gut entwickelte industrielle und verkehrstechnische Infrastruktur, wie zum Beispiel das Vorhandensein einer ausreichenden Zahl von Ladestationen.

Quelle: d1ev, 29.07.2015

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7. „Big Data“ – Wer kauft und fährt ein Elektroauto in China

Wer kauft in China ein Elektroauto? Eine aktuelle Studie der bekannten chinesischen Online-Verkaufsplattform für New-Energy-Vehicles (NEV) „Diandongbang“ liefert ein realitätsnahes Bild über potentielle Käufer von Elektrofahrzeugen. Im Rahmen der Analyse wurden bestimmte Punkte wie Geschlecht, Alter, Bildungshintergrund und Beruf untersucht und gegenüber gestellt. Die Ergebnisse sind eindeutig: 

Geschlecht: Im Gegensatz zu Käufern herkömmlicher Fahrzeuge, beträgt der Anteil an weiblichen NEV- Kaufinteressenten über 25%. Bei herkömmlichen Kraftfahrzeugen sind es gerade mal 10%. Ein Grund für die Beliebtheit der NEVs unter Frauen ist die einfache Steuerung von Elektroautos im Vergleich zu herkömmlichen Pkws.  

Alter: Der Großteil, nämlich über 58% der potentiellen Käufer, ist zwischen 30 und 39 Jahre alt. 17,44% sind im Alter von 20 bis 28; 16,41% sind zwischen 40 und 49 Jahren.  

Herkunft: Fast die Hälfte, nämlich 48,28% der Personen, für die ein Kauf eines NEV in Betracht kommt, lebt in Beijing. Aus den beiden Großstädten Shanghai und Guangzhou kommen 7,81% bzw. 4,33% der Kaufinteressenten.  

Berufsgruppe: 26,81% der Kaufinteressenten sind Studenten oder gehen einer akademischen Tätigkeit nach. 25,63% arbeiten im IT-Bereich. Personen dieser beiden Berufsgruppen stehen der neuen Technologie mit Abstand am aufgeschlossensten gegenüber. Nur 11,4% der Personen, die selbst in der Automobilbranche tätig sind, interessieren sich für den Kauf eines NEV.  

Bildungshintergrund: 33,09% der Kaufinteressenten haben mindestens einen Bachelor-Abschluss. Mit dem Bildungsniveau steigen auch das Interesse und die Bereitschaft, sich für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden. Den Zugang zu Informationen über NEVs erhalten männliche potentielle Käufer über Nachrichtenportale im Internet und durch Kaufbewertungen. Weibliche Kunden lassen sich gerne professionell am Telefon beraten.  

Preisspanne: 51,45% der potentiellen Käufer interessieren sich für ein Modell der unteren Preisklassen. Innerhalb der Preisklasse unter 100.000 RMB sind vor allem die chinesischen Modelle EV160 von BAIC, iEV von JAC, D2 von Zhidou, sowie der eQ der Marke Chery, sehr beliebt. 30,19% der Kaufinteressenten würden sich für ein Modell zwischen 100.000 RMB und 200.000 RMB entscheiden. Nur 12,23% würden mehr als 200.000 RMB für ein Fahrzeug ausgeben.  

Abhängig vom Preis ist oft auch die Reichweite mit einer vollen Batterieladung. Die Modelle der unteren Preisklasse erreichen i.d.R. eine Reichweite von 200km. 46% der Kaufinteressenten interessieren sich für Fahrzeuge mit eben dieser Reichweite. Nur 15% würden ein Auto mit einer Batterie- und Fahrleistung über 300km bevorzugen.

Zusammenfassung: Der potentielle Käufer eines Elektroautos in China ist laut der vorliegenden Studie männlich, gebildet, zwischen 30 und 39 Jahre alt und wohnt in einer Großstadt. Meist bevorzugt er ein Modell der unteren Preisklasse mit Reichweite bis 200km. Insofern ist anzunehmen, dass das Auto eher im Alltag eingesetzt wird, nicht jedoch für weitere Strecken, wie beispielsweise im Rahmen einer Urlaubsreise.

Quelle: Sohu News, 28.07.2015

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INNOVATIVE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN

 

8. Aufbau von Batteriewechselstationen für Elektrotaxis

Kürzlich haben der chinesische Elektroautomobilhersteller BAIC BJEV und das staatliche Unternehmen Sinopec Beijing Oil Products angekündigt, gemeinsam Batteriewechselstationen für Elektrotaxis aufzubauen, um die Energieversorgung des im September auf den Markt kommenden Elektrotaximodells „E50“ zu gewährleisten. Innerhalb von drei Minuten soll der Batteriewechselvorgang bei diesem Elektrotaximodell vollzogen werden können. Bei einer vollen Batterieladung erzielt das Fahrzeug eine Reichweite von 220km. 

Zusätzlich plant BAIC die Erstellung eines neuen Maßnahmenkatalogs, der Handlungsempfehlungen für Industrie und Politik enthält und vor allem die drei folgenden Automodelle betrifft: Das Elektrotaximodell „EU200“ soll in den kommenden zwei Jahren als Hauptfahrzeug dort eingesetzt werden, wo ausreichend Batteriewechselstationen zur Verfügung stehen. Der optimale Einsatzbereich für das Modell „EU300“ wäre ein Taximarkt ohne ausreichender Zahl an Batteriewechselstationen. Das Modell „A00“ gilt als Mini-Elektrofahrzeug und findet vor allem Einsatz in Kleinstädten und Gemeinden. Zum Aufladen dienen hierbei oft herkömmliche Haushaltssteckdosen.

Quelle: Sohu Auto, 15.07.2015

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9. Ladestation in Westchina kombiniert photovoltaische Stromerzeugung mit Stromspeicherung

Vor kurzem wurde in der Gemeinde Xihai in der westchinesischen Provinz Qinghai die erste Ladestation für Elektrofahrzeuge eingerichtet und in Betrieb genommen, die photovoltaische Stromerzeugung mit Stromspeicherung kombiniert. Die Ladestation vereint verschiedene fortschrittliche Techniken wie photovoltaische Stromerzeugung, Stromspeicherungsbatterien und Smart Charging. Batterien von Elektroautos können durch die Möglichkeit der Stromspeicherung an diesen Ladestationen nun sogar auch über Nacht aufgeladen werden. Diese Technik findet man sonst noch an keinem anderen Ort in China.

Die Einrichtung dieser Ladestationen ist Teil des Förderplans des Ministry of Science and Technology (MOST) der Provinz Qinghai für das Jahr 2015. Insgesamt sollen zwei Millionen RMB investiert werden. 

Die zur Verfügung stehende photovoltaische Kapazität der Ladestationen beträgt 35 Kilowatt bei einer Leistung von 200 Watt und einer Speicherkapazität von 150 Kilowattstunden. Insgesamt sind 12 Stecker an den Ladesäulen vorhanden. Damit sind die Elektroauto-Ladestationen für schnelle Ladungen mittels Gleichstrom sowie langsame Ladungen durch Wechselstrom ausgestattet.

Quelle: China NEV Net, 13.07.2015

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PROJEKTE UND KOOPERATIONEN

 

10. Car Sharing von Mini-Elektroautos bedeutet Innovation für den öffentlichen Nahverkehr

Car Sharing-Modelle mit Mini-Elektroautos, die eine stundenweise und langfristige Miete kombinieren, haben sich zuerst im ostchinesischen Hangzhou etabliert. Nur innerhalb eines Jahres ist die Anzahl der Orte, an denen Mini-Elektroautos im Rahmen von Car Sharing zur Verfügung gestellt werden, stark gestiegen. Auch andere chinesische Städte ziehen nach und bieten Mini-Elektroautos zum Car Sharing an. 

Vor dem Kauf eines Elektroautos machen sich viele Verbraucher Gedanken über eine begrenzte Reichweite oder die Batterielebensdauer von Elektrofahrzeugen. Mit einem gut ausgebauten Car Sharing-Netz für Mini-Elektroautos, können Verbraucher einerseits Elektrofahrzeuge nutzen und müssen sich anderseits über die genannten Punkte keine Sorgen machen. Elektroautos, die im Rahmen von Car Sharing-Modellen angeboten werden, sind zudem von Fahrbeschränkungen ausgenommen. Der Vorteil, dass ein Auto an einer anderen Mietstation zurückgegeben werden kann, als dort, wo es ausgeliehen wurde, führt darüber hinaus dazu, dass weit entfernte Orte erreicht werden können, die im Rahmen der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht oder nur mit erhöhten Kosten zu erreichen gewesen wären.

Im Hinblick einer sukzessiven Ausweitung des Car Sharing-Netzes und den Aufbau weiterer Mietstationen, ist vor allem auch die Regierung gefragt, denn die Mietstationen werden vor allem an Verkehrsknotenpunkten des öffentlichen Verkehrs, wie Bahnhöfen und Endstationen von Buslinien, benötigt.

Quelle: Cable Abc Net, 02.07.2015

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11. Beijing: Tankstellen werden zu Ladestationen für Elektrotaxis umgerüstet

Am 4. Juli dieses Jahres haben der chinesische Elektroautomobilhersteller BAIC BJEV und das staatliche Unternehmen Sinopec Beijing Oil Products vereinbart, Tankstellen in Beijing zu Ladestationen für Elektroautos umzurüsten, die in der Zukunft vor allem von Elektrotaxis angefahren werden sollen. Im vierten Quartal plant BAIC außerdem, 200 bis 300 Elektrotaxis an Taxiunternehmen auszuliefern. Im Rahmen einer Pilotphase wurden zunächst zwei Tankstellen umgerüstet, die ab September in Betrieb gesetzt werden sollen: eine Tankstelle in Shuangyushu, am westlichen vierten Ring im Haidian Distrikt, und eine weitere Tankstelle an der Dongjing Road, im zentral gelegenen Xicheng Distrikt. Beides sind Gegenden, wo in der Regel ein hohes Taxiaufkommen herrscht. 

In der Zukunft sollen noch weitere Tankstellen hinzukommen. Neben Tankstellen, die als Ladestationen fungieren und den Wechsel von Batterien anbieten, soll es auch Tankstellen geben, an denen sowohl herkömmliches Tanken sowie auch das Aufladen von Batterien und Batteriewechsel möglich sein sollen. Der Kunde wird über ein in den Ladesäulen integriertes System über den aktuellen Strompreis sowie die Nutzungsgebühren informiert und kann mittels Kreditkarte oder anderer digitaler Bezahlfunktionen bargeldlos für den Ladevorgang bezahlen. 

Quelle: yicheshi, 06.07.2015

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© German Industry & Commerce Greater China | Beijing

Dieser Newsletter erscheint im Rahmen des EMOChina Projekts (Laufzeit: April 2015 bis März 2017) der German Industry & Commerce Greater China Beijing, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Wir informieren einmal im Monat über aktuelle Informationen aus der chinesischen Online Presse zum Thema Elektromobilität in China. Über den Link "weiterlesen" gelangen Sie zur Originalquelle der Meldung.

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