EMOChina Newsletter | Ausgabe 01/2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

anbei erhalten Sie die Ausgabe des monatlich, im Rahmen des EMOChina Projekts der German Industry and Commerce Greater China Beijing, erscheinenden Newsletters mit ausgewählten Pressemeldungen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt dient der Unterstützung von deutschen Unternehmen beim Aufbau von Kooperationen und Handelsbeziehungen im Bereich der Elektromobilität in China. Durch unseren Pressespiegel informieren wir Sie über neue Produktfelder, Wachstumschancen sowie Rahmenbedingungen auf dem chinesischen Markt für Elektromobilität. Unser Team recherchiert täglich nach aktuellen Presseberichten, wählt die relevanten Beiträge aus und bereitet diese thematisch und in kompakter Form für Sie auf. 

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!




In dieser Ausgabe: 

NEUE STANDARDS UND REGULARIEN

1. Veränderungen erforderlich, um die New-Energy-Vehicles-Industrie anzukurbeln

2. Beijinger Umweltbehörde plant Elektrofahrzeuge stärker anzupreisen

 

MARKTDATEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN

3. Der Umsatz von Plug-in-Hybrids in China steigt rasant an – dreimal so hohe Umsätze wie in den USA

4. Mini-Elektrofahrzeuge erzielen Erfolge in Kleinstädten

5. Ausblick für 2015: Vier Tendenzen für New-Energy-Vehicles in China

6. Mangel an Elektrobatterien wird noch bis 2016 andauern

 

INNOVATIVE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN

7. LG-Chemie wird Zulieferer von Elektrobatterien für fünf chinesische Autohersteller

8. Erste Versicherung für New-Energy-Vehicles

9. Drahtloses Laden von Elektrofahrzeugen entwickelt sich schnell, allerdings mangelt es noch an Normen

 

PROJEKTE

10. State Grid beteiligt sich am Online-Handel für New-Energy-Vehicles

11. In der Jiangsu-Provinz sollen Schnellladesäulen an 59 Autobahnraststätten installiert werden

 

 

NEUE STANDARDS UND REGULARIEN

 

1. Veränderungen erforderlich, um die New-Energy-Vehicles-Industrie anzukurbeln

In 2012 hat sich die chinesische Regierung das Ziel gesetzt, bis Ende 2015 insgesamt 500.000 New-Energy-Vehicles (NEV) und bis 2020 eine Stückzahl von fünf Millionen auf Chinas Straßen zu bringen. Um diesem Ziel näher zu kommen, plant die Regierung ein Forschungs- und Entwicklungssystem sowie industrielle Wertschöpfungsketten zu etablieren. Gemäß China Association of Automobile Manufacturers wurden im Jahr 2014 insgesamt 78.499 NEV produziert und 74.763 veräußert - das 3.5-fache bzw. 3.2-fache gegenüber 2013. Obwohl das jährliche Wachstum relativ hoch ist, ist es noch ein sehr weiter Weg, um das gesteckte Ziel von 500.000 NEV zum Jahresende zu erreichen. Im Vergleich zu insgesamt 23 Millionen veräußerten Fahrzeugen in China im letzten Jahr, ist die Anzahl der NEV noch extrem gering. In den vergangenen 50 Jahren sind viele chinesische Automobilbauer Joint-Ventures mit ihren ausländischen Pendants eingegangen, um neue Technologien zu erlernen. Das Ergebnis ist ein chinesischer Automobilmarkt, der von ausländischen Marken dominiert wird. Momentan besagt die Regierungspolitik, dass Elektrofahrzeuge ausländischer Hersteller für Fördermittel nicht berechtigt sind. Allerdings gilt diese Regel nicht für Fahrzeuge, die im Rahmen von Joint-Ventures produziert wurden. Von den chinesischen Autoherstellern gilt BYD derzeit als einziger Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität.

Quelle: The State Council of People’s Republic of China, 02.03.2015

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2. Beijinger Umweltbehörde plant Elektrofahrzeuge stärker anzupreisen

In Beijing hat am 7. April eine Konferenz zur Reduktion von Abgasen stattgefunden. Der Leiter des Büros für Fahrzeugemissionen der Beijinger Umweltbehörde Li Kunsheng verkündigte dabei in seinem Vortrag, dass weitere Anreize geschaffen werden müssen, um private Konsumenten zum Kauf von Elektrofahrzeugen zu motivieren. Die Behörde sieht vor, bis einschließlich 2017 die Anzahl der Elektrofahrzeuge in Beijing auf 200.000 zu erhöhen.

Im Rahmen der Veranstaltung deutete Li besonders darauf hin, dass inzwischen mehr als 5,57 Millionen Fahrzeuge Beijings Straßen befahren und jährlich mit 700.000 Tonnen an Schadstoffen zur Luftverschmutzung beitragen. Gemäß Li werde die Beijinger Umweltbehörde mit restriktiveren Maßnahmen gegen Verschmutzung vorgehen. Die Hauptstadt soll bis Ende 2017 maximal sechs Millionen zugelassene Kraftfahrzeuge aufweisen. Zu den Maßnahmen zählt ebenfalls eine stärkere Förderung von Elektrobussen. Bis zur gesetzten Deadline sollen diese 65% aller Stadtbusse ausmachen. Auch Taxiunternehmen sollen miteinbezogen werden: So sollen alle Fahrzeuge, die schon länger als sechs Jahre in Betrieb sind, durch eine elektrische Variante ersetzt werden. Bis zur Umsetzungsfrist wären folglich 16.000 aller Beijinger Taxis elektrisch. Mit diesen beiden Maßnahmen, soll der Benzinverbrauch durch Stadtbusse und Fahrzeuge der Taxiunternehmen um 40%, bzw. 20% reduziert werden.

Den Plänen der Umweltbehörde zufolge, werden außerdem Fahrzeuge mit hohen Schadstoffemissionen strengeren Restriktionen unterliegen. Ab Anfang 2016 wird es Fahrzeugen der ersten staatlichen Norm tagsüber verboten sein innerhalb der sechsten Ringstraße zu verkehren. Zugleich sollen die Straßen außerhalb der Beijinger Innenstadt deutlich aufgebessert werden, um schwere Lastkraftwagen aus der Stadt zu lenken.

Quelle: China News Service (CNS), 07.04.2015

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MARKTDATEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN

 

3. Der Umsatz von Plug-in-Hybrids in China steigt rasant an – dreimal so hohe Umsätze wie in den USA

Obwohl Plug-in-Hybrids (PHEV) in China früher als in den USA auf den Markt gebracht wurden, erfuhr diese Fahrzeugsparte bis 2014 insgesamt nur schleppende Fortschritte. Dafür gibt es folgende Erklärungen: Erstens wurde nur wenigen Privatnutzern ermöglicht ihre Elektrofahrzeuge auf privaten Stellplätzen aufzuladen. Zweitens hinderte der relativ hohe Preis eine wachsende Nachfrage. Drittens wurde Umweltschutz in der Bevölkerung nicht ausreichend propagiert. Seit 2014 sieht die Situation allerdings anders aus und das Wachstum der PHEV steigt. Dazu trägt unter anderem eine limitierte Vergabe von Nummernschildern für konventionelle Fahrzeuge bei. Das Fortune Magazine schätzt, dass China die USA beim Gesamtabsatz der Elektrofahrzeuge überholen wird. Die Begründung sei, dass im Reich der Mitte im Jahr 2014 mehr Fahrzeuge verkauft wurden (23 Millionen) als in den USA (16,5 Millionen). Insgesamt sind die beiden Märkte allerdings nur schwer vergleichbar, die Marktbedingungen sind dafür zu unterschiedlich. In China ist zum Beispiel nicht deutlich herauszustellen, welche Anzahl der Elektrofahrzeuge zielgerichtet von Unternehmen für die Geschäftsflotten erstanden und welche Anzahl aus opportunistischen Gründen hinsichtlich der Subventionierungen angeschafft wurde.

Quelle: EVDAYS, 02.03.2015

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4. Mini-Elektrofahrzeuge erzielen Erfolge in Kleinstädten

Über 300.000 Mini-Elektrofahrzeuge wurden vergangenes Jahr in China verkauft. Der Großteil dieser Fahrzeuge wurde vor allem in Städten der dritten Reihe und kleineren Gemeinden in Nord-, Ost- und Zentralchina veräußert. Dabei wurde der Verkauf hauptsächlich durch den geringen Kaufpreis sowie die niedrigen Unterhaltungskosten angetrieben. Zudem hatten die meisten Käufer Parkmöglichkeiten in eigenen Garagen und nutzten zum Aufladen ihre herkömmlichen Haushaltssteckdosen. Der Verkaufspreis für Mini-Elektrofahrzeuge liegt unter 50.000 RMB umgerechnet ca. 7.500 EUR, einige Modelle sollen sogar für weniger als 20.000 RMB angepriesen werden. Lujo EV, ein von der Regierung subventioniertes Unternehmen, verkauft seine Modelle bspw. für rund 30.000 RMB. CEO Lu Jiantong erklärt, dass seine Fahrzeuge italienisches Design, ein kanadisches Ladesystem und ein deutsches elektronisches Steuerungssystem beinhalten.

Quelle: China Daily, 02.03.2015

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5. Ausblick für 2015: Vier Tendenzen für New-Energy-Vehicles in China

  • Schnelle Entwicklung der Plug-in-Hybrids: Weltweit sind sechs der zehn umsatzstärksten New-Energy-Vehicles (NEV) Arten Plug-in-Hybrids (PHEV). Sie sind praktischer, günstiger und leichter herzustellen als reine Elektrofahrzeuge.
  • Verbreitung reiner Elektrobusse: Infolge der Förderpolitik der chinesischen Regierung und der Entwicklung von Batterien mit Nickel-Kobalt-Aluminium-Oxid (NCA) und Nickel-Kobalt-Mangan (NCM) sind die Kosten stark gesunken. Batteriebusse sind zukunftsträchtig, weil sie zentral geparkt werden, kürzere Strecken fahren und über Nacht aufgeladen werden können. Der Motor von Batteriebussen hat eine längere Lebensdauer als ein Verbrennungsmotor. Zudem sinkt mit der steigenden Kapazität und der verbesserten Technologie der Preis der Batterien.
  • Verbreitung der Ladeinfrastruktur: Ladestationen sollen zuerst auf öffentlichen Parkplätzen verbreitet werden, da die Einrichtung auf privaten Stellplätzen zu teuer ist. Die Hafenstadt Qingdao in der östlichen Provinz Shandong ging mit einem guten Beispiel voran und installierte auf dem Parkplatz der Stadtregierung eine Ladestation für „Low-Speed Electric Vehicles“.
  • Teilnahme der großen Internetunternehmen: Unternehmen anderer Branchen sind ebenfalls am NEV-Markt interessiert. Als Vorreiter beweist dies das chinesische Internetunternehmen LeTV mit seinen Plänen, Elektrofahrzeuge herzustellen.

Quelle: D1EV, 20.02.2015

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6. Mangel an Elektrobatterien wird noch bis 2016 andauern

Die Produktionskapazitäten für Batterien in China sind momentan noch wesentlich geringer als die Nachfrage. Die chinesische Regierung fördert massiv die gesamte New-Energy-Vehicles-Branche, was zu einem Anstieg der Batterieabsatzzahlen bereits im letzten Jahr geführt hat. In 2014 ist der Absatz um 325% auf 75.000 Batterien gestiegen und soll in 2015 auf 0,18 Millionen und in 2016 auf 0,3 Millionen ansteigen. Die Zahl der Lithium-Ionen-Batterien soll ebenfalls im Zuge dessen von 2014 bis 2016 rapide um 131% wachsen. 

Der positive Zuwachs der New-Energy-Vehicles (NEV) wurde nicht rechtzeitig prognostiziert, dementsprechend konnte keine schnelle Anpassung der Produktionskapazitäten für Batterien erfolgen. Zusätzlich müssen noch mehrere Monate einkalkuliert werden, bis die Prozesse der Qualitätszertifizierungen abgeschlossen sind. Die Folgen sind, eine Stabilisierung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage frühestens in 2016. Des Weiteren ist auf dem chinesischen Batteriemarkt eine Polarisierung der Unternehmen sichtbar. Aufgrund ihrer Oligopol-Stellung und der positiven Auftragslage haben Großunternehmen den Vorteil die Preise kontrollieren zu können. Im Gegensatz dazu leiden Mittelständler an mangelnden Aufträgen und Verlusten. Um die Situation zu entschärfen, sind im 13ten Fünf-Jahresplan (2016-2020) der chinesischen Regierung unter anderem ein weiteres Subventionskonzept für NEV sowie spezielle staatliche Unterstützung für die Lithium-Ionen-Batterie Branche geplant.

Quelle: EV1688, 26.02.2015

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INNOVATIVE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN

 

7. LG-Chemie wird Zulieferer von Elektrobatterien für fünf chinesische Autohersteller

Seit Oktober 2014 laufen die Bauarbeiten für die neue Batterieproduktionsstätte des südkoreanischen Herstellers LG in Ostchinas zweitgrößter Stadt Nanjing. Nach Südkorea und den USA, ist es die drittgrößte LG Anlage dieser Art. Bisher wurden 0,5 Mrd. USD in den Produktionsstandort investiert, der zur Herstellung von Produkten mit Lithium-Ionen-Batterie-Technik dient. In Zukunft sollen an dem Standort Batteriezellen und -systeme sowie das Zusammenspiel mit Komponenten optimiert werden. Voraussichtlich wird die Fabrik Ende 2015 in Betrieb genommen und eine jährliche Kapazität für die Ausstattung von mehr als 100.000 Elektrofahrzeugen erreichen. Es wurden bisher Verträge mit fünf chinesischen Autoherstellern geschlossen: SAIC Motor, FAW, Changan, QOROS und DFLZ. Mit den ersten vier Partnern wurden bereits Aufträge für die Lieferung von Elektrobatterien für mehr als 100.000 Fahrzeuge unterzeichnet.

Quelle: D1EV, 28.02.2015

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8. Erste Versicherung für New-Energy-Vehicles

Die zweitgrößte chinesische Schadensversicherung China Pacific Insurance hat die landesweit erste Versicherung für induktive fahrleitungslose Elektrobusse mit eingebauten Hochleistungsbatterien ausgestellt und bereits zehn derartige Busse versichert. Nicht nur China Pacific Insurance sondern ebenfalls ihr Mitbewerber People’s Insurance Company, Chinas größter Versicherer, haben seit einigen Jahren Elektrofahrzeuge als Versicherungsgegenstände aufgenommen, bisher allerdings zu gleichen Konditionen wie für herkömmliche Fahrzeuge.

Seit 2009 bemüht sich China Pacific Insurance eine für New-Energy-Vehicles (NEV) angemessene und preiswertere Fahrzeugversicherung auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen beabsichtigt dabei auch Anreize für Emissionsminderungen zu schaffen. Bislang scheiterte der Plan allerdings aufgrund von Ablehnung seitens der zuständigen Kontrollbehörden. 

Beim Entwicklungsprozess der Versicherungssparte für NEV können Industrieländer als Benchmark dienen. Im Ausland sind Antriebssysteme der Fahrzeuge ein Kriterium bei der Festlegung der Versicherungskategorie. Einige ausländische Versicherungsunternehmen investieren, im Gegensatz zu chinesischen, sogar Teilbeträge ihrer Rendite in Umweltschutzprojekte.

Quelle: Beijing Business Today, 08.04.2015

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9. Drahtloses Laden von Elektrofahrzeugen entwickelt sich schnell, allerdings mangelt es noch an Normen

Die CeBIT in Hannover diente dieses Jahr unter anderem zur Vorstellung von Konzepten für drahtloses Laden der New-Energy-Vehicles (NEV). Das chinesische Telekommunikationsunternehmen ZTE hat ebenfalls seine Lösungen präsentiert. Das Unternehmen entwickelte ein Ladesystem, welches ein Fahrzeug beim Befahren eines Parkplatzes erkennt und automatisch mit dem Laden beginnt. Dieser Vorgang bietet zwei große Vorteile zu den bisherigen Ladesystemen. Er ist wetterunabhängig und benötigt keine zusätzliche Wandfläche. Diese Fortschritte ähneln dem Konzept einer Wifi-Verbindung zum Mobilfunkgerät.  

Generell erweist sich das drahtlose Laden an öffentlichen Standorten noch als schwierig. Denn es müssen verschiedene Anschlüsse integriert werden, die bisher noch keinen länderübergreifenden Normen unterliegen. Die Verbreitung einer genormten Technik auf diesem Gebiet gestaltet sich noch sehr langsam. China folgt ebenfalls noch keinen klaren Richtlinien für die Ladeinfrastruktur der NEV.

Quelle: evpartner, 18.03.2015

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PROJEKTE

 

10. State Grid beteiligt sich am Online-Handel für New-Energy-Vehicles

Anfang 2015 hat der staatliche chinesische Netzbetreiber State Grid seine eigene Online-Handelsplattform lanciert, auf der sowohl Elektrofahrzeuge und Ladesäulen als auch Dienstleistungen angeboten werden. Im Zuge dessen haben fünf chinesische Automobilhersteller der New-Energy-Vehicles (NEV)-Branche bereits mit State Grid Abkommen geschlossen, unter anderem BYD und Chery Automobile. Demzufolge sind schon sechs Fahrzeugmodelle online erhältlich. Weitere sieben Unternehmen, die Ladesäulen und kompatible Ausstattung herstellen, arbeiten ebenfalls mit State Grid zusammen. Ohne Zweifel ist das Staatsunternehmen trotz des großen Auftritts noch überwiegend von lokalen NEV-Händlern abhängig, um Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Der große Vorteil an einer Kooperation mit State Grid besteht darin, dass keine zusätzliche staatliche Genehmigung eingeholt werden muss.

Weiterhin besteht für den Staat sowie für die Unternehmen das Dilemma, was zuerst gefördert werden soll, die Nachfrage oder die Infrastruktur für die Elektrofahrzeuge. State Grid setzt hierzu auf letzteres und fordert Privatinvestoren dazu auf, sich an bedarfsgerechten Investitionen zu beteiligen.

Quelle: D1EV, 14.03.2015

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11. In der Jiangsu-Provinz sollen Schnellladesäulen an 59 Autobahnraststätten installiert werden

Bereits vergangenes Jahr wurden in der Jiangsu-Provinz an der Ostküste Chinas Vorschläge zur Förderung der New-Energy-Vehicles veröffentlicht, um den Aufbau der Ladeinfrastruktur sowie den Verkauf von Elektrofahrzeugen voranzutreiben.

Demnach sollen ab sofort in Pilotstädten (unter anderem Nanjing, Suzhou, Changzhou, Nantong, Yancheng, Yangzhou) mindestens 30% von den Regierungsbehörden erworbenen Autos, Elektrofahrzeuge ausmachen. In Zukunft soll dieser Anteil allmählich erhöht werden. In allen weiteren Städten der Provinz soll diese Quote mindestens 20% in 2015 und 30% in 2016 der Neuerwerbungen repräsentieren. Bis dato gibt es in der Provinz 42 Ladestationen für Elektrofahrzeuge und insgesamt 1.390 Ladesäulen. An diesen wurden bisher sechs Millionen KWh durch Elektrofahrzeuge aufgeladen. Statistiken zufolge sollen dadurch die Kohlenstoffdioxidemissionen um fast 4.200 Tonnen und die Stickstoffdioxidemissionen um ungefähr 10 Tonnen reduziert worden sein. Die Schnellladesäulen an den 59 Autobahnraststätten sollen an verschiedenen Autobahnstrecken innerhalb Jiangsu-Provinz errichtet werden.

Quelle: kb.dsqq, 19.03.2015

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© German Industry & Commerce Greater China | Beijing

Dieser Newsletter erscheint im Rahmen des EMOChina Projekts (Laufzeit: April 2015 bis März 2017) der German Industry & Commerce Greater China Beijing, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Wir informieren einmal im Monat über aktuelle Informationen aus der chinesischen Online Presse zum Thema Elektromobilität in China. Über den Link "weiterlesen" gelangen Sie zur Originalquelle der Meldungen.

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